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Iran: Bewohner verhindern Hinrichtung

Der Widerstand im Iran gegen das autoritär.repressive Regime wird - trotz massiver Gewaltanwendung und Morde durch das Regime - immer stärker. Jetzt haben Bewohner einer iranischen Stadt eine Hinrichtung verhindert und die Gefangenen zumindest zeitweise befreien können. Ein Amateurvideo - bei haOlam.de heute veröffentlicht - zeigt die beweg3enden Szenen.
Gleichzeitig nahmen die Proteste auch in Teheran deutlich zu, zu Zehntausenden gingen Oppositionelle auf die Straße, die Demokratiebewegung im Iran hat offenkundig wieder deutlich an Schwung, Rückhalt in der Bevölkerung und Schlagkraft gewonnen. Medienberichten zufolge gingen Demonstranten auch gegen die Killertruppen des Regimes erstmals direkt vor.

Eine Herausforderung an die demokratischen und fortschrittlichen Kräfte auch in Deutschland:

Die Demokratiebewegung im Iran muss juetzt die Solidarität auch aus Europa erfahren. Wie schon im Juni und Juli, so beraten auch jetzt Exil-Iraner und deren Freund_innen über geeignete Maßnahmen, um die Demokratiebewegung auch aus Deutschland zu unterstützen.

Das Video mit den bewegenden Ereignissen, der verhinderten Hinrichtung und der Gefangenenbefreiung sowie den Zeugnissen der menschenverachtenden Bestialität der Killereinheiten ist hier veröffentlicht worden:

Iran Video

Gefangene vom Galgen befreit
In der südiranischen Stadt Sirjan ist es bei der öffentlichen Hinrichtung zweier Männer durch die Regimepolizei zu Protesten gekommen. Eine aufgebrachte Menge vertrieb die Henker und schnitt die Deliquenten, die bereits am Galgen hingen, wieder los. Einer der Männer soll noch am Leben gewesen sein.

Die Polizei kehrte kurz darauf mit Verstärkung zurück und eröffnete das Feuer auf die Protestierer, wobei mehrere Personen getötet wurden. Nach nicht bestätigten Berichten sollen auch die befreiten Gefangenen erneut festgenommen und gehenkt worden sein.

Der Vorfall wurde von einem Beteiligten im Video festgehalten und bei Youtube veröffentlicht. haOlam.de zeigt das Videodokument mit der ausdrücklichen Warnung, dass hier grausame Bilder zu sehen sind.

Quelle: indymedia